Markisen – der perfekte Sonnenschutz für Terrassen und Balkone Teil 1

Kategorie: Allgemein, Markisen


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Wer eine Terrasse oder einen Balkon hat, weiß, wie wichtig es ist, einen guten Sonnenschutz zu haben. Selbst der größte Sonnenanbeter braucht irgendwann Schatten. Für ein schattiges Plätzchen können Sie mit einer Markise sorgen, es gibt sie in mehreren Varianten und Ausführungen.

Was ist eine Markise?

Bei der Markise handelt es sich um eine bespannte Gestellkonstruktion, die an einem Gebäude oder einer anderen Außenwand befestigt wird. Eine Markise erfüllt die Funktionen des Sonnen-, Wärme- und Blendschutzes und gehört zu den außenliegenden Sonnenschutzsystemen.

Welche Arten von Markisen gibt es?

Es gibt drei Arten, in die Markisenunterteilt werden. Dies sind die Faltmarkise, die Rollmarkise und die Festmarkise.

Korbmarkisen

Korbmarkisen kennt fast jeder, sie sind häufig an Eingängen von Geschäften und Cafés befestigt. Diese Markisen bestehen aus einem Drahtgestell, welches meist aus Aluminium gefertigt wird. Das Gestell kann verschiedene Formen haben und einklappbar oder starr sein. Diese Art der Markise ist besonders windstabil und eignet sich mit einem wasserbeständigen Tuch auch als Regenschutz.

Faltmarkisen

Sie sind auch unter den Namen Baldachin oder Pergola bekannt. Diese Markisen werden zusammengeschoben, der Stoff wird gefaltet. Ein weiteres Merkmal dieser Art ist, das sie im aufgespannten Zustand immer Falten oder Wölbungen bilden. Diese Eigenschaft macht sie besonders beliebt in Wintergärten und auf Terrassendächern.

Seilspannmarkisen

Hierunter fallen das Sonnensegel und die Seilspannmarkisen. Das Sonnensegel besteht aus einem robusten und stabilen Stoff, welcher an Masten, Hauswänden oder an Verankerungen am Boden befestigt wird. Es kann per Hand auf gehangen werden, aber auch die Bedienung per Handkurbel oder mit einem elektrischen Motor ist möglich. Je nach Einsatzgebiet und Größe des zu beschattenden Gebietes haben Sonnensegel eine dreieckige oder viereckige Form. Bei der Seilspannmarkise wird der Stoff mit der sogenannten Seilspanntechnik an zwei Seilen aus Edelstahl geführt. Die Bedienung dieser Markise ist besonders einfach, sie kann einfach per Hand oder mit einem Stock auf- oder zusammen gezogen werden.

Wintergartenmarkisen

Sie sind für die besonderen Ansprüche eines Wintergartens entwickelt worden und bilden eine eigene Markisenart.

Hochmodern und vielseitig: Rollmarkisen

Rollmarkise ist ein Begriff, der eine Oberbezeichnung für verschiedene Markisenarten bildet. Die Rollmarkise besteht aus einem Tuch, das über eine Tuchwelle zusammen gerollt wird. Zu den Rollmarkisen gehören:

  • Fallarmmarkisen
  • Fallmarkisen
  • Gelenkarmmarkisen
  • Markisoletten
  • Klemmmarkisen

Fallarmmarkisen

Die Fallarmmarkise ist eine Konstruktion, bei der das Markisentuch an der Tuchwelle befestigt ist. Am unteren Ende befinden sich zwei oder mehrere Arme, die den Stoff ausfallen lässt. Um den Stoff auf Zug zu bringen, befinden sich in oder auch an den Armen Druckfedern.

Fallmarkisen

Hier gibt es die senkrechte und vertikale Fallrichtung. Bei dieser Markise wird das Tuch durch Stangen oder Führungsseile geführt. Der Stoff wird durch das Ausfallprofil nach unten gezogen.

Markisoletten

Bei der Markisolette wird die Fallarm- und Senkrechtmarkise kombiniert. Hierbei wird das Tuch als erstes nach unten in die senkrechte Position gebracht, anschließend wird es mit den Armen ausgestellt. Solche Markisen finden Sie vor allen an Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden.

Klemmmarkisen

Diese spezielle Fallarmmarkise wird durch zwei Spannstangen einfach zwischen die Decke und den Boden geklemmt. Am Rohr ist das Markisentuch befestigt, es wird durch die zwei Spannstangen gehalten. Bedient werden kann eine Klemmmarkise mit einer Handkurbel oder auch durch den Kettenantrieb.

Für jeden Bedarf die passende Markise

Markisen sind vielfältig und bieten nicht nur einen optimalen Sonnenschutz. Sie können ebenso für einen perfekten Sichtschutz, Regenschutz und Windschutz sorgen. Ein regenfester Stoff und eine stabile Konstruktion bieten die Möglichkeit, die Markise auch bei Wind und Nässe ausgefahren zu lassen. Die Klemmmarkise ist besonders für Mietwohnungen geeignet, da diese nicht an der Wand befestigt werden muss. Sonnensegel und Seilspannmarkisen können im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon ebenfalls schnell und einfach installiert werden.



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