So richten Sie Ihr Gästezimmer gemütlich ein

Kategorie: Allgemein


B07Sind Ihre Kinder erwachsen geworden und ausgezogen, bietet sich das frei gewordene Jugendzimmer als Gästezimmer an. Damit sich Ihre Besucher wohlfühlen, genügt es jedoch nicht, die Wände zu streichen und ein Klappbett aufzustellen. Ein ungemütliches Zimmer wirkt abschreckend und vermittelt Ihren Gästen das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein.

Gäste nicht in der Abstellkammer beherbergen

Wenn Sie nur selten Übernachtungsgäste beherbergen, nutzen Sie Ihr Gästezimmer wahrscheinlich als Mehrzweckraum. Es ist nicht dagegen einzuwenden, den Raum als Büro oder Ankleidezimmer herzurichten, sofern der Faktor Gemütlichkeit nicht darunter leidet. Lassen Sie sich keinesfalls dazu verleiten, das Gästezimmer zur Rumpelkammer verkommen zu lassen. Zwischen abgestellten Kartons und Wäschebergen kann keine wohnliche Atmosphäre entstehen.

Wie sieht ein zweckmäßiges und gemütliches Gästezimmer aus?

Das wichtigste Möbel im Gästezimmer ist ein komfortables Bett. Sparen Sie nicht an einer guten Matratze, wenn oft ältere Menschen zu Gast sind. Wer morgens mit Rückenschmerzen aufwacht, wird sicher bald abreisen. Ist Ihr Gast tagsüber auf sich allein gestellt, bietet ein Schlafsofa eine gute Alternative zum Bett. Am Tag dient es Ihrem Gast als gemütlicher Rückzugsort, auf dem er lesen oder fernsehen kann. Achten Sie darauf, dass das Bettsofa über einen Bettkasten verfügt, in dem am Tag Kissen und Decken Platz finden. Wichtig für das Wohlbefinden Ihrer Gäste ist zudem ein ausreichend großer Kleiderschrank. Falls Sie auch eigene Wäsche darin unterbringen, halten Sie zumindest eine Ecke im Schrank für Gäste frei. Unverzichtbar für das Wohlergehen Ihrer Gäste sind zudem eine Nachttischlampe sowie ein Spiegel. In einem genügend großen Raum ergänzt ein Schreibtisch die Einrichtung.

Geschmackvolle Dekorationen sorgen für gemütliches Ambiente

Wählen Sie möglichst neutrale Farben für Wände, Möbel und Accessoires Ihres Gästezimmers. Zu beige, grau oder weiß gestrichenen Wänden harmonieren Kissen, Decken und Teppiche in fast jeder Farbe. Besonders sorgfältig sollten Sie die Fensterdekoration auswählen. Sofern der Raum nicht über einen außen liegenden Sonnenschutz verfügt, muss die Fensterdeko den Raum abends zuverlässig abdunkeln, am Tage jedoch Licht hinein lassen. Plissees sind eine bewährte und zudem hübsche Alternative zu Gardinen. Da die gefalteten Behänge am Fensterrahmen angebracht werden, beanspruchen sie wenig Platz. Darüber hinaus sind sie frei vor dem Fenster positionierbar. Sie lassen sich

  • von oben nach unten,
  • von unten nach oben oder
  • von der Mitte aus in beide Richtungen verschieben.

Faltstores erhalten Sie in unterschiedlichen Transparenzen. Von lichtdurchlässig bis abdunkelnd steht der Fensterschmuck in modernen Farben und ansprechenden Mustern zur Verfügung. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass Plissees aus modernen Geweben wenig Pflege benötigen. Waschen ist meist unnötig.

Kleine Gesten zeigen große Gastfreundschaft

Schauen Sie sich den für Gäste vorgesehenen Raum noch einmal genau an, bevor Ihr Besuch eintrifft. Kleine Aufmerksamkeiten zeigen, dass Gäste willkommen sind. Im Sommer falten Sie vor Ankunft der Gäste das Plissee ganz auseinander, damit sich der Raum nicht zu stark aufheizt. Kündigt sich der Besuch im Winter an, platzieren Sie den Faltstore so vor der Scheibe, dass noch Tageslicht in den Raum gelangt. Vergessen Sie nicht, die Heizung aufzudrehen. Mit einer druckfrischen Zeitschrift sowie einem Zettel mit den Zugangsdaten für Ihr WLAN auf dem Nachttisch bereiten Sie Ihrem Besuch einen freundlichen Empfang.



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